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Der in Finnland entwickelte Onlinekurs für künstliche Intelligenz findet überall in Europa Anwendung – ein hoher Beitrag zu europäischen digitalen Kompetenzen

3.5.2021 8.21
Tiedote

Finnland hat den Elements-of-AI-Onlinekurs in 21 EU-Ländern in ihren jeweiligen Sprachen veröffentlicht. Der Kurs wurde im Mai 2020 in Lettland eingeführt, und als letzte Länder kamen Spanien und Slowenien Ende April 2021 dazu.

Finnland hatte während seines EU-Vorsitzes im Dezember 2019 beschlossen, in die Zukunftskompetenzen der Europäerinnen und Europäer zu investieren und einen kostenlosen Elements-of-AI-Onlinekurs für alle Mitgliedsländer anzubieten. Das Ziel ist, 1 % aller EU-Bürgerinnen und EU-Bürger in die Grundlagen der künstlichen Intelligenz (KI) einzuführen und dadurch die digitale Führungsrolle Europas zu stärken. Der Kurs wurde von der Universität Helsinki und dem Technologieunternehmen Reaktor realisiert.

„Die Digitalisierung beschleunigt den Wandel der Arbeitswelt und setzt neue Ansprüche an die Kompetenz von Mitarbeitern, bietet aber zugleich neue Lösungen zum Erwerb neuen Wissens. Der Onlinekurs über die Grundlagen der KI ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Art, in der wir das lebenslange Lernen der Europäerinnen und Europäer stützen können. Für diesen Kurs besteht auch in der Zukunft Bedarf“, sagt Arbeitsministerin Tuula Haatainen.

„Für Finnland ist es wichtig, die digitale Führungsrolle Europas zu stärken. Wir sind der Meinung, dass das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit durch die KI und andere neue Technologien erhöht werden. Der Elements-of-AI-Kurs ist eine notwendige Initiative, und die Lancierungen sind ein guter Start für eine langfristige Arbeit“, sagt Wirtschaftsminister Mika Lintilä.

Mehr als 240 000 Menschen in der EU-Region haben sich für den Elements-of-AI-Kurs registriert

EU-weit haben sich 244 902 Menschen für den Kurs registriert, was 0,055 Prozent der Bevölkerung entspricht. 15,87 % davon haben den Kurs absolviert. Der Teilnehmeranteil von Männern liegt bei 54,9 Prozent und der von Frauen bei 45,1 Prozent.  

„Von den Finnen haben etwa 2 Prozent den Kurs absolviert, und ich ermutige alle Europäerinnen und Europäer, sich mit dem Kurs vertraut zu machen. Die Leitidee unserer Universität ist, dass die Wissenschaft und das Lernen für alle zugänglich sind. Dieser Kurs leistet einen Beitrag dazu, sich für die Kompetenzen der Mitbürger einzusetzen, das kontinuierliche Lernen zu fördern und den Informationsbedürfnissen der Gesellschaft entgegenzukommen“, stellt die Rektorin der Universität Helsinki Sari Lindblom fest.

Aus den neuen EU-Ländern haben sich, gemessen an der Bevölkerungszahl, mit über 21 000 die meisten Teilnehmer in Kroatien registriert, d. h. etwa 0,5 Prozent der Bevölkerung, und in Lettland 7200, d. h. etwa 0,4 Prozent der Bevölkerung. Die meisten Kursabsolventen, gemessen an der Anzahl der registrierten Teilnehmer, gibt es dagegen in Luxemburg, Holland und Italien, etwa 15–19 Prozent. In den Statistiken liegen Schweden und Estland an der Spitze. In diesen Ländern war der Kurs bereits vor der Initiative Finnlands verfügbar. Weltweit gibt es über 660 000 Kursteilnehmer.

„Künstliche Intelligenz ist keine Roboterrevolution, sondern eine alltägliche Angelegenheit, die nicht mystifiziert werden sollte. Der Kurs bietet eine Art „wissenschaftliche Impfung“ gegen den Hype und reißerische Schlagzeilen hinsichtlich der KI. Das Ziel ist, die Mitbürger dazu zu bringen, über neue KI-Anwendungen nachzudenken, damit die KI weiterentwickelt werden kann, um den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen Rechnung zu tragen“, betont der verantwortliche Kurslehrer, Professor Teemu Roos von der Universität Helsinki.

Örtliche Partner bringen den Kurs in den EU-Ländern voran

In jedem EU-Land gibt es einen örtlichen Universitätspartner sowie weitere Partner, die den Kurs auch nach den Lancierungen bekannt machen. An der Unternehmung sind zudem die EU-Delegationen Finnlands beteiligt.

„Der Export des technologiebasierten Wissens nach Europa ist eines unserer zentralen Ziele, und Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Elements of AI ist es gelungen, Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen zu erreichen, unabhängig von Geschlecht und Bildungshintergrund. Wir hoffen, dass dieser Kurs die Menschen ermuntert, sich auch andere neue Technologien online anzueignen“, sagt Ville Valtonen, Geschäftsführer von Reaktor Education.

„Das Projekt festigt den Ruf Finnlands als führende Bildungs- und Digitalisierungsnation. Mit Elements of AI möchten wir uns nicht nur um unser eigenes Kenntnisniveau, sondern auch das der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger kümmern. Wir stellen Bildung und Know-how auch anderen zur Verfügung. Das Projekt hat auch für das Image des Landes einen hohen Wert“, sagt Laura Kamras, Direktorin für öffentliche Diplomatie des finnischen Außenministeriums.

Der Kurs wurde bisher in den folgenden Ländern veröffentlicht: Niederlande, Belgien, Bulgarien, Spanien, Irland, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Frankreich, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Dänemark und Tschechien. In Estland, Schweden und Deutschland war der Kurs bereits vor der Initiative des finnischen EU-Ratssitzes verfügbar.

Weitere Auskunft:

CFO, Leiter Mika Niemelä, Ministerium für Beschäftigung und Wirtschaft, Tel. +358 29 506 2135, [email protected]
Referentin des Wirtschaftsministers (EU-Angelegenheiten) Nina Alatalo, Ministerium für Beschäftigung und Wirtschaft, Tel. +358 29 504 7171, [email protected]
Fachreferentin der Arbeitsministerin, Jenni Karjalainen, Ministerium für Beschäftigung und Wirtschaft, Tel. +358 29 504 7224, [email protected]
Direktorin für öffentliche Diplomatie Laura Kamras, Außenministerium, Tel. +358 29 535 1558, [email protected]
Geschäftsführer Ville Valtonen, Reaktor Education, Tel. +358 50 323 7203, [email protected]
Professor Teemu Roos, Universität Helsinki, Tel. +358 44 523 1238, [email protected]
Rektorin Sari Lindblom, Universität Helsinki, Tel. +358 29 412 2210 (Sekretariat), [email protected]

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